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Latschenkiefer-Öl (Pinus mugo Turr, Pinaceae, Kieferngewächse): Herznote
Geruch:
harzig, frisch, herb, mild-würzig, nach Nadelbäumen
Wirkung:
kräftigend, nervenstärkend, klärend, keimtötend bei Infektionen der Atemwege, atmungsvertiefend bei
Bronchitis, sekretionsfördernd, abschwellend, gut zur Luftreinigung.
CAVE:
Längere äußere Anwendung kann hautreizend wirken, Nicht bei Asthma bronchiale.
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Gewinnung:
Wasserdampfdestillation der Nadeln und Zweige der Legeföhre/Latschenkiefer.
Herkunft:
Österreich,
Hauptbestandteile:
a-Pinen, ß-Pinen, Camphen, Limonen, Delta-3-Caren, Bornylacetat, d- Sylvestren.
Vorkommen:
Alpen und Karpaten (D, Ö, CH,...)
Ausbeute:
ca. 0,25 - 0,7% aus frischen Nadeln und Zweigen.
Die Latsche oder auch Legföhre gedeiht in den Alpen in zum Teil extremen Lagen oberhalb der Waldgrenze und stellt den Hauptteil in der sogar nach ihr benannten Krummholzzone. Im Winter ist diese Pflanze unter der dicken Schneedecke komplett versteckt/umgelegt. Nicht nur die Latschenkiefer sondern auch die fast weltweit verbreiteten Arten der Gattung Kiefer werden mannigfach auf äth. Öle, Harze, fette Öle, Teere, Peche, Extrakte, Zellstoff, Papier, Zellulose ausgewertet.