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Krauseminz-Öl (Mentha crispa, Lamiaceae, Lippenblütler): Kopfnote
Geruch:
frisch, süßlich-würzig, aromatisch, erinnert an Kaugummi-Geruch
Wirkung:
schwächer und milder als die der Pfefferminze durch die Abwesenheit von Menthol, auch für Kinder geeignet, durchblutungsfördernd, hautreizend, anregend, auswurfördernd, konzentrationsfördernd.
CAVE:
Pfefferminzöle sind bei empfindlichen Personen (Schwangere, Kleinstkinder) bedachtsam und gering dosiert anzuwenden ! Dosierungshinweise in der Literatur beachten !
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Gewinnung:
Wasserdampfdestillation der Blätter.
Herkunft:
USA.
Vorkommen:
Mittelmeerländer, USA
Ausbeute:
ca. 1-2 % aus frischen Blättern.
Hauptbestandteile:
Dihydrocuminalkohol, Dihydrocarveolacetat, Carvon, a-Pinen, ß-Pinen, Caryophyllen
Die Minzenart mit den gekräuselten Blatträndern wird von manchen Autoren als eigene Art, von vielen als Bastard zwischen zwei oder mehr Arten definiert. Sie wird von 0,5 bis zu 1 m hoch und wird im Juli und August geerntet. Von den Minzen existieren 7 verschiedene Grund-Familien, die sich wiederum in zahlreiche Untersorten aufteilen. Alle diese Minzen besitzen die Eigenschaft, sich relativ schnell untereinander zu kreuzen und neue Nachfahren zu bilden, das heißt bei der Wildsammlung sind fast nie reine Sorten zu finden, sondern nur Bastarde. Alle diese unterschiedlichen Familienmitglieder unterscheiden sich mehr oder weniger auch in der Chemie Ihrer äth. Öle. Maßgeblich für die Verwendung von Minzölen ist der Mentholgehalt (Menthol ist hautreizend, durchblutungsfördernd und in höheren Konzentration für Kleinstkinder ungeeignet, kühlend, prickelnd, hautbetäubend) und die typisch scharf-frische Geruchsnote.